Mit Sportbrillen die Augen schützen

Eine rasante Abfahrt mit dem Mountain-Bike. Der weite Flug des Golf-Balls. Der mit Top-Spin geschlagene Return beim Tennis-Match. Der mutige Sprung über die Geländekante bei der Ski-Abfahrt. Sport ist Leidenschaft, Tempo und Emotion. "Das alles gilt natürlich auch für Brillenträger. Mit dem kleinen Unterschied, dass ein Unfall bei hohem Tempo  für Brillenträger ein noch höheres Risiko darstellt, als für Sportler, die keine Brille tragen", leitet Ursula Friedrich in das Spezialgebiet der Sportoptik ein. "Wir möchten dazu beitragen, dass dieses Risiko spürbar verringert wird." 

"Der Schutz der Augen und die perfekte Passform stehen im Vordergrund."
Ursula Friedrich, Augenoptikerin

Zu den wesentlichen Risiken zählt, dass eine Brille bei einem Sportunfall zerbricht. "Wenn man eine Brille aus handelsüblichen Materialien trägt, dann sind weder die Gläser noch die Fassungen darauf ausgerichtet, solch enorme Kräfte unbeschadet auszuhalten, wie sie zum Beispiel bei einem Sturz mit dem Fahrrad auftreten können. Die Folge: Gläser oder Fassungen zersplittern - mit allen Gefahren, die davon für das Auge ausgehen. Trägt man aber eine moderne Sportbrille, die zum Beispiel aus Polycarbonat gefertigt ist, ist diese Gefahr gebannt. Die Augen sind auch bei einem Unfall nicht gefährdet."

Die Mehrzahl der Sportbrillen verfügt über getönte Gläser. "Dies ist auch sinnvoll. So kann die Sportbrille bei einer Sportart, die im Freien ausgeübt wird, die Augen wirksam vor Sonnenlicht schützen. Man ist nicht geblendet und die Augen werden vor schädlichen UV-Strahlungen geschützt", erläutert Ursula Friedrich. "Aber vor allem bei Sportarten, bei denen ein höheres Tempo erreicht wird - Fahrradfahren und Skifahren seien hier genannt - ist es wichtig, dass die Fähigkeit zum Kontrastsehen durch die Farbgebung der Gläser nicht eingeschränkt wird. Hier beraten wir unsere Kunden gerne."  

"Ganz wichtig ist es, bei der Auswahl einer Sportbrille die Passform genau zu prüfen", empfiehlt Ursula Friedrich, sich beim Kauf einer Sportbrille die notwendige Zeit zu nehmen. "Die meisten Modelle sind mit Polstern für den Nasenrücken, die Ränder der Fassungen und die Bügel sehr komfortabel ausgestattet. Aber man muss eben immer sehr genau prüfen, ob die Brille auch bei schnellen Bewegungen gut sitzt - denn dafür muss sie ausgelegt sein. Eine Brille, die schnell verrutscht, kann im Zweifel auch zu Sportunfällen führen."  

Vor allem für die Sportarten, bei denen ein hohes Tempo erreicht wird, ist es wichtig, dass möglichst wenig Fahrtwind an die Augen gelangt. "Um das Modell mit der besten Passform zu finden, haben wir hier in unserem Ladenlokal ein spezielles Windgerät installiert, mit dem Fahrtwind simuliert werden kann. Da finden wir schnell heraus, welche Sportbrille den Wind am besten von den Augen fern hält", stellt Ursula Friedrich eine neue Testmöglichkeit bei Schwieren-Optik vor.